STADTOASE 2009



In der Altstadt Ost stehen den Kindern und Jugendlichen in der Nähe ihres Wohnortes nur eingeschränkte Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Bedürfnis nach naturnahen Erlebnisräumen und passenden Aufenthaltsbereichen im Freien ist daher groß. 

Der begrenzte Raum sowie knappe finanzielle Ressourcen erfordern neue Lösungsansätze. Mehrfach- und Zwischennutzungen sind ein geeignetes Mittel, die sozialen Aktionsräume in der Stadt zu erweitern.

 

planen

Mit Schulklassen der Astrid-Lindgren-Grundschule, der Hauptschule-Mitte und dem Hort Jonatahn wurden im Mai/ Juni 2009 Nutzungsszenarien für Spiel und Aufenthalt im öffentlichen Raum erarbeitet und verschiedenste Stadtmöbel (Liegen, Bänke, Decks), raumbildende Elemente (Dächer, Segel, Stege, Wasserbecken und Pflanzen) sowie grafische Elemente (Graffiti) entwickelt. 

 

bauen

In einem 3-tägigen Workshop vor Ort wurden die Ideen unter fachlicher Anleitung des Quartiersmanagements mit den Kindern und Jugendlichen realisiert. 

 

nutzen

nach der Bauphase wurde die StadtOase von Vertretern der Verwaltung und Politik eröffnet und stand für 3 Tage  den Kindern und Jugendlichen offen. Sie stieß auf großes Interesse der Erwachsenen und insbesondere der Nachbarschaft. 

 

Es gelang mit vereinten Kräften und vielfältiger Unterstützung in kürzester Zeit auf einer innerstädtischen Restfläche eine temporäre Freifläche, ganz nach den Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen, zu realisieren.

Die Aktion stieß bei den Mitwirkenden, der Öffentlichkeit und den städtischen Ämtern durchweg auf sehr positive Resonanz und soll im Jahr 2010 verstetigt werden.